Dr. med. dent. Rita Stoltenburg, MSc. MSc. MPI
Master of Science in Orale Implantologie und Parodontologie
Master of Science in Oral Implantology
Master in Practical Implantology

"Implantattypen"     

   
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Implantat ist nicht gleich Implantat und so können diese aufgrund verschiedener Eigenschaften unterschieden und typologisiert werden. Bei mehr als 200 verschiedenen Implantattypen liegt es auf der Hand, dass kein Zahnarzt auf alle Formen der Implantate spezialisiert sein kann. In unserer Praxis in Berlin finden wir jedoch für jeden unserer Patienten immer die richtige Lösung.

Die wohl geläufigste Unterscheidung verschiedener Implantattypen ist die, ob es sich um ein einteiliges oder ein zweiteiliges Implantat handelt. Bei einteiligen Implantaten sind der Teil, der in den Kieferknochen eingebracht wird und der, welcher obenauf ist, fix miteinander verbunden und bilden so eine Einheit. Ihr Vorteil liegt vor allem in ihrem geringeren Durchmesser, so dass sie auch dann eingesetzt werden, wenn das Platzangebot begrenzt ist. In unserer Praxis haben wir mit diesen Implantattypen vor allem auch dann gute Erfahrung gemacht, wenn der Rückgang des Kieferknochens schon weiter fortgeschritten ist. In manchen Fällen kann mit einteiligen Implantaten ein Kieferknochenaufbau umgangen werden.

Den Vorteilen stehen bei den einteiligen Implantaten aber natürlich auch Nachteile gegenüber. Ein individueller Beschliff ist bei einteiligen Implantaten oft nicht möglich. Dieser würde jedoch nicht nur die Funktionalität, sondern auch die Ästhetik des Implantats verbessern.

Bei einem hohen ästhetischen Anspruch sind also zweiteilige Implantate oft die bessere Wahl. Bei diesen übernimmt der eine Teil des Implantats, das Implantatgewinde, die Funktionen der natürlichen Zahnwurzel und sorgt für Festigkeit und Stabilität. Das Implantatgewinde wird in den Kieferknochen eingebracht. Auf diesem aufgesetzt wird der zweite Teil des Implantats, das sogenannte Abutment. Auf dieses Abutment wird später die sichtbare Zahnkrone, also der eigentliche Zahnersatz, aufgebracht.

Aus ästhetischen Aspekten geben Zahnärzte und Implantologen in der Regel den zweiteiligen Implantaten den Vorzug. Der Zahnersatz lässt sich ausgezeichnet in die Zahnreihen einpassen, bei dieser Form des Implantats. Auch eine bessere Heilung konnte hier beobachtet werden.

Der Nachteil der zweiteiligen Implantate ist sicher der kompliziertere Eingriff. In der Regel sind zwei Operationen notwendig, damit das Implantat genutzt werden kann. Häufig entscheiden wir jedoch gemeinsam mit unseren Patienten, dass sich dieser Mehraufwand zugunsten eines ansprechenderen Ergebnisses am Ende lohnt.

Weitere Unterscheidungen bei Implantatypen können gemacht werden durch:

Sie alle hier einzeln zu benennen würde den Rahmen dieses Internetfachbuches sprengen. Haben Sie Fragen zu diesen Implantaten, vereinbaren Sie gerne einen unverbindlichen Termin für ein Beratungsgespräch in unserer Praxis.