Dr. med. dent. Rita Stoltenburg, MSc. MSc. MPI
Master of Science in Orale Implantologie und Parodontologie
Master of Science in Oral Implantology
Master in Practical Implantology

"Glossar"     

 
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A

Abutment: Dient als Zwischenstück zwischen Implantat und Zahnersatz. Passt am besten, wenn es individuell gefertigt wird - im Vergleich zu vorgefertigten Abutments.

Anästhesie: Dient zur Ausschaltung des Schmerzempfindens und - je nach Form - auch des Bewusstseins.

B

Bioverträglichkeit: Eine hohe Bioverträglichkeit bedeutet, dass ein Implantatwerkstoff gut vom Körper angenommen wird. Allergische Reaktionen sind unwahrscheinlich.

Bildgebende Verfahren: Wichtiger Bestandteil der Diagnostik.

Bissnahme: Wichtiger Diagnoseschritt zur Anfertigung korrekt sitzenden Zahnersatzes.

Brücke: Wird umgangssprachlich für Zahnersatz verwendet. Besteht zumeist aus mehreren künstlichen Zähnen.

D

DVT: Digitale Volumentomographie. Bildgebendes Verfahren, welches zur Diagnostik angewandt wird.

E

Einheilzeit: Beschreibt die Zeit, die ein Implantat zum einheilen in den Knochen braucht, ehe es belastet werden kann.

Einzeitige Einheilung: Auch offene Einheilung genannt. Die Wunde um das Implantat wird nicht vernäht.

Extraktion: Gewolltes Ziehen eines Zahnes, wenn ein Zahnerhalt nicht möglich oder nicht sinnvoll ist.

F

Frühimplantation: Implantation nach 4-8 Wochen, nach Ausheilung des Weichteilgewebes. Eine Einheilung in den Knochen hat zu diesem Zeitpunkt noch nicht stattgefunden.

G

Gingiva: Zahnfleisch und Weichteilgewebe. Mitverantwortlich für eine gute rot-weiß Ästhetik.

Gingivaformer: Hält das Zahnfleisch während der Einheilung eines Implantats in Form.

I

Implantatträger: Patienten, die über eine künstliche Zahnwurzel verfügen.

Implantitis: Schwerwiegende, durch Entzündungentstehende Komplikation. Kann zum Verlust der Implantate führen.

Implantologe: Fachzahnarzt für Implantologie.

Implantologie: Fachbereich der Zahnmedizin, der sich mit dem Einsetzen künstlicher Zahnwurzeln - Implantaten - beschäftigt.

K

Kassenleistung: Finanzieller Beitrag, der von den gesetzlichen Krankenkassen zu einer Behandlung beigetragen wird.

Knochenangebot:Gibt an, wieviel Knochen für eine erfolgreiche Implantation vorhanden ist.

Knochenaufbau: Verbessert das Knochenangebot. Oberbegriff für die Anwendung verschiedener Methoden.

Knochendichte: Gibt Auskunft darüber, wie stark und belastbar ein Knochen ist.

Knochenersatzmaterialien: Künstliche oder natürliche Materialien außer dem Knochen im Patientenmund, die zum Knochenaufbau eingesetzt werden können.

Krone: Zahnersatz eines einzelnen Zahnes.

M

Membran: Barriere zwischen Knochen und Weichteilgewebe, die beim Knochenaufbau Anwendung findet.

Minimal-invasiv: Eingriffe mit geringstmöglicher Belastung für den Patienten.

P

Parodontitis: Früher Zahnfleischentzündung die zu Rückgang von Zahnfleisch und Knochen führen kann.

Professionelle Zahnreinigung: Kurz PZR. Professionelle Unterstützung bei der Mundhygiene mit gründlicher Reinigung von Zähnen, Zahnzwischenräumen und Implantaten.

S

Sinuslift: Maßnahme zur Anhebung des Kieferhöhlenbodens.

Sofortimplantation: Implantation sofort nach der Extraktion von Zähnen.

Spätimplantation: Implantation 6 Wochen oder mehreren Monaten nach Zahnverlust oder Zahnextraktion.

T

Titan: Bei Implantaten häufig verwendetes Material. Beliebt dank seiner hohen Bioverträglichkeit.

W

Weichteilgewebe: Beispielsweise Schleimhaut, Zahnfleisch, etc.

Z

Zahnersatz: Im Labor geschaffene Zähne aus künstlichen Materialien, beispielsweise Keramik.

Zahnimplantate: Künstliche Zahnwurzeln, auf welche der Zahnersatz aufgebracht wird.

Zweizeitige Einheilzeit: Auch geschlossene Einheilung. Die Wunde um das Implantat wird vernäht und erst danach findet das Anpassen des Zahnersatzes statt.


Literaturverzeichnis

Für die Erstellung dieses Internetfachbuchs kamen hauptsächlich diese Quellen zum Einsatz:

Implantate.com

ZWP-Online.info

Zahnimplantate-Arztsuche.de

Optimale-Zahnbehandlung.ch

Wikipedia.de

Googeln.org